LE JOG 2013 oder: die "spinnen", die Engländer.

Nicht nur 53 englische Rallye-Teams, sondern auch 19 Teams vom Festland, davon 10 deutsche machten sich Anfang Dezember auf den Weg um LE JOG unter die Räder zunehmen.

Falls Sie noch nie von LE JOG gehört haben sollten, dies ist eine Oldtimerrallye auf der

Insel, die mal eben von Land´s End nach John O´Groats geht, das macht schlappe 2300 km.

 

Das Ganze beginnt am Samstagmorgen und endet am Dienstagmittag.

Großzügigerweise erlaubt der Veranstalter zwei Übernachtungen, eine von Sonntag

04.00 Uhr bis 10.00 Uhr und von Sonntagabend bis Montagmorgen 08.00 Uhr.

Da man ja noch nach Land´s End zum Start muss und auch mal wieder nach Hause sollte, kommen in 6 Tagen so an die 4500 km zusammen, also die Fahrleistung eines Normal-Autofahrers in 6 Monaten.

Für den ganzen Spaß zahlt man dann auch ca. 3000 €, aber man muss sagen, die Rallye ist ihr Geld wert.

Am Start.

Die Rallye ist ein Mix aus Regularitys, so an die 25 Stück, dann 24 Tests auf abgesperrten Geländen nach vorgegeben Zeiten, welche Gott sei Dank nie zu schaffen sind und als Highlight eine Sektion "night navigation" in Wales, wo mal eben in 120 Minuten 30 Zeitkontrollen anzufahren sind, so alle 4 bis 5 Minuten eine, und das Ganze Nachts um 02.00 Uhr. Es geht das Gerücht um, dass dort noch immer einige Teams herumirren.


Dazwischen gibt es dann die Transportetappen auf normalen und kleinen Landstrassen, da ja Autobahnen verpönt sind. Auf diesen Transportetappen gibt es dann noch so an die 30 Zeitkontrollen und ca. 20 Passierkontrollen.

Navigiert wird immer nach Karte Masstab 1: 50000, also nichts mit Bordbuch und

Chinesenzeichen. Hier der Beifahrer immer gefragt.

Da in diesem Jahr das Wetter, auch in Schottland, fast frühlingshaft war, war es diesmal, so sagte ein Teilnehmer, eine Veranstaltung für "Weicheier". Nun ja.

Aber: normalerweise gibt es nämlich Schnee , Glatteis und Nebel.

 

So, damit haben wir erstmal ein kurzen Einblick in die Art der Veranstaltung gewährt.

 

Lust auf mehr?